Ü-Ei Boje im Eigenbau

 von Markus Wolff (Moppel)


Zur Osterzeit gibt es in vielen Geschäften übergroße Ü-Eier zu kaufen. Ich habe mir solche Ü-Eier zu nützlichen Bojen umgebastelt.

Materialliste:
1 großes Ü-Ei
1 ausgediente Knicklichtpose
1 großen Wirbel
2 unterschiedlich schwere Bleie
Schnur
Bindedraht
Sekundenkleber

Werkzeugliste:
Heißklebepistole
Pucksäge
Akkuschrauber
3mm und 5mm Bohrer

Bauanleitung:
In den unteren Teil des Ü-Eies bohrt man ein ca.3mm großes Loch hinein und steckt einen Wirbel hindurch. Mit etwas Bindedraht wird der Wirbel fixiert und mit Hilfe einer Heißklebepistole von innen festgeklebt. Wenn keine Heißklebepistole vorhanden ist würde dieses mit Montagekleber auch wunderbar funktionieren.

In den oberen Teil des Eies bohrt man je nach Durchmesser der Posenspitze ein etwa 5mm großes Loch und steckt die Posenspitze hindurch. Der Posenkörper wird mit Hilfe einer Pucksäge schon vorab abgetrennt. Mit der Heißklebepistole oder dem Montagekleber wird die Posenspitze auch von innen fest verklebt. Mit Sekundenkleber werden Ober und Unterteil ganz zum Schluss miteinander fest verbunden.

Handhabung:
Es kommen zwei unterschiedlich schwere Bleie (z.B. 50g und 100g) und eine 35er Monoschnur zum Einsatz! Ist der zu markierende Spot ca. 2m tief so benötigen wir eine etwa 3m lange Schnur die durch den Wirbel geführt wird. Die beiden Bleie werden an die jeweiligen Enden angeknotet und die Boje an der gewünschten Stelle ausgelegt. Das schwerere Blei (100g) sinkt sofort auf den Gewässergrund, jedoch wird das leichtere Blei (50g) von der Boje in einer Wassertiefe von ca. 1m gehalten und die Boje steht wunderbar auf dem Spot. An Gewässern in denen sich der Wasserstand ständig verändert ist solch eine Bebleihung von großem Vorteil da sich die Boje der gegebenen Wassertiefe optimal anpasst!

Glück auf
Moppel
cipro.de / Team natural-carpbaits

 

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