Das Taschenklo im Eigenbau!!! 

 Autor:  Mirco (Dicki)

Wir kennen das doch als Langzeitangler, man sitzt am Wasser und muss gezwungener weise mal schnell aufs „Örtchen“, aber wohin? Die einen erreichen vielleicht noch den auf der anderen Seite des Sees gelegenen Campingplatz und andere verziehen sich einfach mal schnell in die Hecken. Aber was sollen die machen, die nicht im hocken schei... können? Glaubt mir so Leute gibt es! Dann kam mir die Idee. Es musste ein Klo sein das man zusammenbauen kann und bequem in einer Tasche transportiert. Außerdem musste es noch stabil sein da es ja auch 115 Kilo aushalten muss. Und ich denke das ich die Vorraussetzungen auch in die Praxis umgesetzt habe.

Das Gestell besteht aus einem geschweißten Rahmen aus Stahlrohren. Die Rohre wurden so angepasst das die Auflagen der Klobrille genau dort drauf passen. Nachdem man diese Auflage zusammengeschweißt hat schneidet man sich noch vier ca. 10cm lange Rohrstücke ab, auf die später die Standbeine aufgeschoben werden. Man sollte aber darauf achten, das  Spiel zwischen den kurzen Rohrstücken und den Standbeinen möglichst gering zu halten. Das heißt etwas Spiel muss schon sein da der Rahmen am Ende noch gestrichen werden muss. Ist das Spiel aber zu groß wackelt das Taschenklo wenn es fertig ist. Beim anschweißen dieser Rohrstücke muss man drauf achten das die Beine etwas nach außen geneigt sind sonst gibt es Probleme bei Flitzekacke.... ihr wisst schon! Nachdem man die vier kurzen Rohstücke angeschweißt hat ist es empfehlenswert noch ein Loch in diese zu bohren wodurch man einen Stift schiebt und den auch festschweißt. Dieses verhindert das die Standbeine zu weit auf die Rohrstücke rutschen und sich an der Schweißnaht zum Rahmen festklemmen. Jetzt muss man nur noch die vier Standbeinrohre auf die gewünschte Länge zuschneiden, das Gestell streichen und die Klobrille montieren. Dazu bohrt man in die hintere Querstrebe des Rahmens zwei Löcher für die Befestigung der Klobrille. Die Schrauben anziehen, das überstehende Gewinde abschneiden und dann nix wie ab zum Praxistest.

Wer möchte kann sich noch ein paar Schlammfüße bauen die ich allerdings noch nie benutzt habe.

Also viel Spaß beim basteln und denkt immer dran, nicht zu lange auf dem Thron hocken. Es könnte ja jeden Moment der lang ersehnte Run erfolgen und dann habt ihr echt ein Problem. Und lasst den Carp Mirror auch im Zelt liegen, das hält nur unnötig auf.

In diesem Sinne
Shit happens,
Euer Mirco
(cipro.de) das einzig Wahre
 

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