The „working Hookbait"

von Christian Krokowski

Ein guter Köder soll „arbeiten“. Diese Eigenschaft ist umso wichtiger, umso wenige Zeit er zum arbeiten hat, sprich wir am Wasser sind. Da ich in letzter Zeit oft unterwegs war und auch weiterhin sein werde, um den Karpfen mehr oder weniger auf der Pirsch bzw. auf Sicht zu überlisten, hab ich mir eine Verfeinerung meiner Hakenköder der besonderen Art einfallen lassen. Doch dazu gleich mehr.

Vorab möchte ich noch die von mir angewande Taktik kurz erörtern, die folgendermaßen aussieht: Ich befische kleine Fließgewässer mit gutem Bestand an „guten Karpfen“ (da kann jetzt jeder seiner Phantasie freien Lauf lassen ;-)), an denen ich mehrer Stellen an unterschiedlichen Flussabschnitten über ein oder zwei Tage mit Pellets (Eurobaits Power Pellets/ Forelli), und gelegentlich auch mit ein paar Boilies vorfüttere. Nun kam der Tag, als die Fische besonders wählerisch waren und meine Boilies links liegen ließen. Lediglich die Pellets fanden ihren Abnehmer. Ich führte dies darauf zurück, dass ich mit einem Fruchtboilie fischte , und dieser nicht richtig zu den fischigen Pellets passte. Kurzerhand bohrte ich mit dem Boiliebohrer kleine Löcher in den Boilie und steckte Pellets in die selbigen. Der Boilie sah jetzt ein wenig wie ein „ Massageball“ aus, aber da die Fische direkt vor meinen Füßen fraßen, konnte ich wenig später genau beobachten, wie ein Karpfen den präparierten Boilie aufnahm, obwohl er ihn kurz vor der „Behandlung“ noch ignoriert hatte... Ob´s nur an den Pellets gelegen hat, vermag ich nicht zu beurteilen, jedoch bin ich mir sicher, das der „Massageball“ eine weitere Möglichkeit ist, unsern Hakenköder attraktiver zu gestallten, da durch die zerfallenden Pellets stets kleine Futterpartikel freigesetzt werden.

Mit dem Bohrer anbohren und nur noch mit den Sticks bestücken ... fertig!

Der „Massageball“ eignet sich jedoch nur für kurze Sessions und zum pirschen, da a) sich die Pellets schnell auflösen und b) der Boilie durch die vielen Bohrungen schnell einreißt und so keine ganze Nacht im Wasser übersteht. Wie heißt es doch so schön:

Thing different ...

Euer
Christian Krokowski

Team Cipro.de – Horny as Hell
 

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